Messdiener

 

Wer?
 
 
Sind Minis jetzt nur für die Messe da, oder doch mehr?

Messdiener (Ministranten) sind Kinder und Jugendliche, die Kirche, Gottesdienst und Gesellschaft mitgestalten. Das Wort „Ministrant“ leitet sich ab vom lateinischen „ministrare“, das so viel wie „dienen“ bedeutet. Eine wichtige Aufgabe der Ministranten ist der Dienst am Altar zur Unterstützung des Priesters. Sie übernehmen dies stellvertretend für die ganze Gemeinde.

 

Mehr als Messdiener

Neben den liturgischen Diensten sind Ministranten auch als Jugendgruppe aktiv und treffen sich zu Gruppenstunden und verschiedenen Aktivitäten im Sinne der kirchlichen Jugendarbeit und gestalten so Kirche und Gesellschaft ganz konkret. Der Titel „Mehr als Messdiener“ soll darauf aufmerksam machen, dass Miniarbeit mehr als nur ein liturgiescher Dienst ist.

«Sie sind ein beeindruckend starker und zuversichtlich stimmender Teil unserer Kirche.» so Bischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz (siehe: http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/dpa/2010/08/04/zollitsch-messdiener-sind-hoffnung-der-kirche.html

Wo?

Vorrangig geschieht die Messdienerarbeit in den Pfarreiengemeinschaften.

Informationen zu den Gruppenangeboten sind daher bei den Pfarreien vor Ort erhältlich.

 

Warum?

Um Kindern und Jugendlichen mehr als eine gute Vorbereitung auf den Dienst im Gottesdienst zu bieten:

  • besonders und aktiv die Freizeit zu gestalten,
  • Gruppen einmal anders zu erleben, 
  • lernen Projekte, erfolgreich umzusetzen,
  • Verantwortung zu übernehmen für andere Gruppen
  • Wissen vermitteln
  • Geschichte und Kultur erleben und nicht nur theoretisch erlernen

 

Was?

Das Dekanat bietet mit Messdienerfestivals, Messdiener-Fußball-Turnieren oder Messdienerwallfahrten zusätzliche Highlights im Programm der Messdiener.

 

Wie?

....es sich entwickelt hat....

Gottesdienste sind eine uralte Ausdrucksform des Glaubens und schon genausolange gibt es Messdiener....

Die Form des "Messdiener-Seins" hat sich im Lauf der Geschichte verändert. Hier findest du Hintergründe zu drei großen Etappen, vom Anfang des Christentums bis Heute...

Die Urkirche

Die Feier des Gottesdienste hat eine lange Tradition und damit dann auch die Helfer dabei

In der sog. „frühen Kirche“, d.h. in den ersten Jahrhunderten nach Christus gab es auch schon Mahl- bzw. Eucharistiefeiern. Dabei gab es natürlich auch Menschen, die für die im Vorfeld der Feiern diese Feiern vorbereiteten und somit im Nachhinein als „Ministranten“ bezeichnet werden können.

Für diese Aufgaben waren wahrscheinlich diejenigen zuständig, in deren Haus der Gottesdienst stattfand, da es in den frühen Phasen des Christentums auch noch keine Kirche im heutigen Sinne gab.

Vor dem II. Vatikanischen Konzil

Stellvertreter der Gemeinde und "der kleine Pfarrer"

Der Ministrant war lange Zeit der Stellvertreter der Gemeinde. Zum einen in der Zeit als die (im Vergleich zu heute) übergroße Zahl an Priester unmöglich jeder eine öffentliche Messe feiern konnte. Zum anderen weil das „Volk“ größten Teils der liturgischen Sprache (Latein) nicht mächtig war und somit die Ministranten dem Pfarrer Antwort gaben und stellvertretend für die Gemeinde die Gebete sprachen.

Nach dem II.Vatikanischen Konzil

Von "Pfarrers Liebling" hin zur eigenständigen Jugendgruppe

Heute sind Ministranten in ihrer Hauptaufgabe immer noch die „Helfer“ des Priesters, allerdings haben sich ihre Aktivitäten mehr und mehr erweitert, so dass sie „Mehr als Messdiener“ sind. Eine immer größer werdende Zahl von Ministrantengemeinschaften in den Pfarreien engagiert sich auch im Bereich der kirchlichen Jugendarbeit und gestaltet neben den Gottesdiensten auch Gruppenstunden und Freizeitaktivitäten.

"Quelle: http://www.mini-netzwerk.de/"

 

Pfarrei Rheinböllen

Die Messdiener der Pfarrei Rheinböllen sind momentan mit 70 Ministrantinnen und Ministranten eine stark vertretene Gruppe in der Rheinböllener Pfarrgemeinde.

Alle 4-5 Wochen findet in der katholischen Kirche unter der Leitung von Pfarrer Vogel und Obermessdiener Christian Klein ein Messdienerunterricht statt, bei dem der Dienst am Altar, aber auch besondere Messfeiern wie der Ablauf an Ostern oder Weihnachten geübt wird.



Alle zwei Jahre veranstaltet die Pfarrgemeinde eine Fahrt für die Messdiener/innen in den Holiday Park nach Hassloch

Pfarrei Rayerschied

Rayerschied

Wir sind zur Zeit (Stand Mai 2009) in Rayerschied 10 Messdiener, davon fünf Mädchen und fünf Jungen aus Benweiler, Rayerschied und Pleizenhausen. Aktionen wie eine Fahrradtour zur Eisdiele, Schlittschuh fahren, kegeln oder basteln werden zwei bis drei Mal im Jahr angeboten.

Kisselbach

Zur Zeit gibt es in Kisselbach vier Messdienergruppen mit insgesamt 15. Messdienern.

Zehn weitere Kinder werden Ende dieses Jahres ihre Messdienerausbildung abschliessen. Ihr Betreuer Lothar Schorn bildet bereits seit 1991 die Messdiener der Filiale in Kisselbach aus.

Wenn es das Budget der Messdienerkasse erlaubt, treffen sich die Ministranten jedes Jahr einmal zu einem gemeinsamen Ausflug in einen Freizeitpark.

Messdienergruppe Schnorbach/Argenthal

Wir sind insgesamt 17 Messdiener, 13 in Argenthal und 4 in Schnorbach. Treffen finden ungefähr alle sechs bis acht Wochen statt, in denen wir uns gemütlich zusammen setzen, über demnächst anstehende Ausflüge sprechen und oftmals auch etwas basteln, Pizza backen oder sogar im Johannisheim übernachten.



Alle zwei Jahre fahren wir für ein Wochenende in eine Jugendherberge. Wir freuen uns immer über neue Messdiener, die zu uns stoßen wollen.
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